Bahnhof Wil 1909

Freitag, 3. November 1916 – Bahnhof Wil erhält 80m lange Perrondächer

Der Regierungsrat hatte in seiner Sitzung vom 3. November wieder einmal eine bunte Palette an Themen zu beraten. Darunter waren folgende Geschäfte: Der Gemeinderat Mogelsberg beantragte, zwei Strassenstrecken zu Staatsstrassen zu erheben (Nr. 2513). Auch die Verbindung Heerbrugg-Widnau-Diepoldsau sollte in eine Staatsstrasse umgewandelt werden (Nr. 2515). Die Brennholzkorporation Oberbüren bat um eine Holzschlagbewilligung (Nr. 2516). Der Rat genehmigte das Unterrichtsprogramm der Landwirtschaftlichen Schule Custerhof in Rheineck (Nr. 2517). Den Gemeinden Mörschwil und Kaltbrunn wurden Staatsbeiträge für Bodenverbesserungsprojekte zugesprochen (Nr. 2518). Eine Alkoholikerin bat um Entlassung aus der Trinkerheilanstalt (Nr. 2522). Gesuche um Wirtschafts- und Ramschpatente waren Thema (Nrn. 2525 bis 2529). Und der Bahnhof Wil erhielt laut Beschluss 80m lange Perrondächer (Nr. 2520). Auf dem Beitragsbild von 1909 ist er noch ohne solche Dächer zu sehen.

Ausserdem befasste sich der Regierungsrat mit folgenden Themen: 

Quellen: Staatsarchiv St.Gallen, ARR B2-1916 (Texte) und W 275/1.43 (Bahnhof Wil, 1909, Fotograf: Hermann Tschopp)

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